Lehrstuhl für Fertigungstechnologie, Universität Erlangen-Nürnberg



Verbesserung des Qualifizierungsprozesses von Bauschinger-Parametern durch Wechselbiegeversuche



Projektstatus: abgeschlossen

Mitarbeiter


Die Implementierung kinematischer Verfestigungsmodelle zur Abbildung des Bauschinger-Effekts bietet im Besonderen bei Blechumformprozessen mit komplexen Spannungs- und Dehnungshistorien großes Potential zur Steigerung der numerischen Vorhersagegüte einer Rückfederungssimulation. Mithilfe des Wechselbiegeversuchs ist es möglich lokale Umformhistorien eines Serienprozesses nachzubilden und damit im Vorfeld die Validität identifizierter Modellparameter zu prüfen.        
Im Zentrum dieses Projektes steht die Qualifizierung der Validierungsmethodik im Wechselbiegeversuch. Hierzu werden ausgesuchte Spannungs-Dehnungshistorien eines Serienprozesses mit Ziehsicke durch eine zyklische Biegeoperation nachgestellt. Durch die Evaluation der Rückfederungsvorhersage im Laborversuch sowie die Gegenüberstellung zum Serienprozess wird die Übertragbarkeit der Modellbewertung sichergestellt.


Forschungsgruppen


Veröffentlichungen

    2017

    • Rosenschon, M.; Merklein, M.:
      Analysis of the Young’s modulus reduction and cyclic hardening of HCT780X.
      In: Gese, H. (Hrsg.): Proc. of MATFEM Conference 2017, 2017, published online

    • Rosenschon, M.; Merklein, M.:
      Process-oriented validation of hardening models in a cyclic bending test.
      In: (Hrsg.): International Conference on the Technology of Plasticity, ICTP 2017, 17-22 September 2017, Cambridge, United Kingdom, 2017, akzeptiert

    • Rosenschon, M.; Merklein, M.:
      Verbesserung des Qualifizierungsprozesses von Bauschinger-Parametern durch Wechselbiegeversuche.
      EFB-Forschungsbericht, : Hannover: EFB, 2017

    2016

    • Rosenschon, M.; Merklein, M.:
      Analyse der Abbildbarkeit des dehnungsabhängigen Bauschinger-Effekts mithilfe istrop-kinematischer Modelle.
      In: B. Buchmayr (Hrsg.): Tagungsband XXXV. Verformungskundliches Kolloquium, 2016, S. 172-177

    Letztes Update: 03.07.2018