Lehrstuhl für Fertigungstechnologie, Universität Erlangen-Nürnberg

Prozesstechnische Untersuchungen zum Rührreibschweißen metallischer Werkstoffe



Datum: 16.07.2008


Autor


Berichterstatter

  • Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. mult. Dr. h.c. mult. M. Geiger
  • Prof. Dr.-Ing. F. W. Bach (Leibniz Universität Hannover)

Durch das Rührreibschweißen, das als Schweißen in der festen Phase charakterisiert ist, werden Heißrisse, Einschlüsse oder Poren vollständig vermieden, wodurch bauteiltechnisch hochwertige und durch Reduzierung von Nacharbeit wirtschaftlich hochinteressante Bauteile ermöglicht werden. Im Hinblick auf die Wirtschaft und die Wissenschaft wurden durch das methodische Vorgehen rührreibgeschweißte Verbindungen für gleichartige und für hybride Werkstoffsysteme in Blechdicken von circa 1 mm erfolgreich umgesetzt. Das bisher vorhandene Anwendungspotenzial von Blechdicken von über 3 mm für Aluminium und über 6 mm für Stahl wurde damit erheblich erweitert. Ergänzend wurden in der Strömungssimulation zum Rührreibschweißen neue Ansätze bei der Umsetzung von Warmfließkurven und temperaturabhängigen Viskositäten sowie Haft- und Reibbedingungen entwickelt.