Lehrstuhl für Fertigungstechnologie, Universität Erlangen-Nürnberg

Qualitative und quantitative Bewertung der Crashtauglichkeit von höchstfesten Stählen



Datum: 17.12.2009


Autor

  • Dr.-Ing. Till Laumann

Berichterstatter

  • Prof. Dr.-Ing. M. Merklein
  • Prof. Dr.-Ing. A. E. Tekkaya
  • Prof. i.R. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. mult. Dr. h.c. mult. M. Geiger

Im Rahmen dieser Arbeit wurde eine Prüfmethode erarbeitet, die es ermöglicht, das Verformungsverhalten von höchstfesten Stählen und das Risiko gegenüber Sprödbruch bei dynamischer Belastung über einen quantitativen Kennwert zu bewerten. Die Validierung des Kennwertes erfolgte zum einen durch vergleichende Untersuchungen im Fallturmversuch mit einheitlichen Profilgeometrien, zum anderen wurden zur weiteren Charakterisierung Zugversuche, mikroskopische Untersuchungen sowie optische Dehnungsmessungen an Fallprüfkörpern durchgeführt. Für die Untersuchungen wurden verschiedene kalt- und warmumformbare höchstfeste Stahlgüten verwendet. Der warmumgeformte Stahl wurde sowohl im gehärteten als auch im angelassenen Zustand untersucht. So konnten sowohl die Prozesseinflussgrößen bewertet und die Potentiale zur Optimierung der mechanischen Eigenschaften ermittelt werden, als auch die Versuchsbasis vergrößert und die Aussagekraft eines möglichen alternativen Kennwertes validiert werden.