Lehrstuhl für Fertigungstechnologie, Universität Erlangen-Nürnberg



Grundlagen der Warmumformung von Mehrphasenstählen mit kontrollierter Abkühlung zur Einstellung lokaler mechanischer Eigenschaften



Projektstatus: abgeschlossen

Mitarbeiter


Das Warmumformverfahren Presshärten dient zur Herstellung sicherheitsrelevanter Bauteile mit 1500 MPa Zugfestigkeit im Bereich der Karosserie. Durch die Umformung bei erhöhten Temperaturen werden zudem das Formänderungsvermögen des Werkstoffs erhöht und die benötigten Prozesskräfte gesenkt. Die geringe Duktilität pressgehärteter Bauteile ist dabei bezüglich der Energieabsorption von Nachteil, weshalb an der Einstellung lokaler mechanischer Eigenschaften geforscht wird. Neben der Herstellung funktionsoptimierter Bauteile stellt sich zudem die Frage hinsichtlich der Eignung alternativer Stahlgüten für das Presshärten, wodurch das Spektrum erreichbarer mechanischer Eigenschaften erweitert werden kann. Das Projekt beinhaltet diesbezüglich die Untersuchung der Möglichkeiten zur Verarbeitung alternativer Stahlgüten im Presshärtprozess sowie deren Eignung für funktionsoptimierte Bauteile. Die experimentellen Untersuchungen werden dabei durch numerische Berechnungen ergänzt.

bild sv

 


Forschungsgruppen


Veröffentlichungen

    2013

    • Svec, T.; Merklein, M.:
      Hot Stamping - Process Window for the Austenitization of a Dualphase Steel.
      In: Oldenburg, M.; Prakash, B.; Steinhoff, M. (Hrsg.): 4th International Conference Hot Sheet Metal Forming of High-Performance Steel, Wissenschaftliche Scripten, 2013, S. 275-282

    2012

    • Merklein, M.; Svec, T.:
      Prozessfenster zur Verarbeitung alternativer Stahlgüten im Presshärtprozess.
      In: M. Merklein (Hrsg.): 7. Erlanger Workshop Warmblechumformung, Meisenbach, 2012, S. 55-70

    Letztes Update: 26.02.2014