Lehrstuhl für Fertigungstechnologie, Universität Erlangen-Nürnberg



Simulationsgestützte Optimierung des Sensoreinsatzes bei komplexen Prozessketten



Projektstatus: abgeschlossen

Mitarbeiter


Kurze Entwicklungszeiten bei gleichzeitig niedrigen Kosten fordern eine effiziente Prozessauslegung bei bestmöglicher Nutzung der spezifischen Eigenschaften des Fertigungsprozesses. Im dem Projekt wird ein simulationsgestütztes System entwickelt, welches eine Prozessauslegung für das Innenhochdruck-Umformen von Blechpaaren ermittelt. Grundlage ist eine Finite-Element-Simulation des Prozesses. Ein implementierter Regelkreis unterbricht die Simulation nach jedem berechneten Inkrement und analysiert den aktuellen Zustand unter Berücksichtigung des bisherigen Prozessverlaufs. Die Analyse basiert auf Prozesswissen, welches mit den Methoden der Fuzzy-Logic formalisiert ist. Falls nötig werden dann die Stellgrößen für das Fortsetzen der Simulation adaptiert, wobei ebenfalls eine Wissensbasis zugrunde liegt. Die Speicherung der einzelnen Zwischenzustände in einem Prozessbaum ermöglicht auch ein Wiederaufsetzen der Simulation mit angepassten Stellgrößen zu einem früheren Zustand. Aus dem ermittelten Verlauf der Stellgrößen und den gespeicherten Zwischenzuständen kann dann durch Korrelation mit erfassbaren Prozessgrößen die Definition einer Sensorik erfolgen, welche die Einhaltung des ermittelten Fertigungsverlaufs überwacht.


Letztes Update: 01.01.2010