Lehrstuhl für Fertigungstechnologie, Universität Erlangen-Nürnberg



FEM-basierte Prozeßauslegung für das geregelte Streckbiegen von Aluminium-Strangpreßprofilen



Projektstatus: abgeschlossen

Mitarbeiter


Die zunehmende Verwendung von 3D-gebogenen Aluminiumprofilen im Leichtbau v.a. in der Automobilindustrie erfordert geregelte Biegeprozesse, um auf Nacharbeit verzichten zu können. Eine adaptive Prozeßführung beim 2D-Profilstreckbiegen wurde bereits in einem früheren Forschungsvorhaben entwickelt und erfolgreich anlagentechnisch umgesetzt. Aufbauend auf experimentellen Arbeiten soll eine FEM-basierte Simulationsmethode für diesen geregelten Prozeß entwickelt werden, die eine schnelle und zuverlässige Auslegung neuer Prozeßführungen, Werkzeuge und Anlagen ermöglicht. Neben der Auslegung der Werkzeuggeometrie und der Abschätzung der auftretenden Kräfte dient das Simulationsmodell zur Berechnung des jeweiligen funktionalen Zusammenhangs zwischen dem Rückfederungsverhältnis K und der beim Streckbiegen überlagerten Zugspannung sax. Dieser Zusammenhang dient als Übertragungsfunktion des Regelkreises, anhand derer die Regelungsstrategie festgelegt werden kann.


Letztes Update: 28.04.2010